Silberfischchen, auch Silberfischchen genannt, sind kleine, unauffällige Insekten, die manchmal in unseren Badezimmern, Küchen oder Kellern zu finden sind. Ihr Aussehen und ihre nächtliche Anwesenheit lösen oft Befürchtungen aus. Sind sie gesundheitsschädlich? Können sie stechen, Krankheiten übertragen oder Schäden verursachen? In diesem Artikel geben wir einen Überblick.
Außerdem finden Sie hier wirksame Lösungen, um einen Befall ohne Risiko zu bekämpfen.
Die wichtigsten Informationen
➡️Silberfische sind weder für Menschen noch für Haustiere gefährlich: Sie stechen nicht, beißen nicht und übertragen keine Krankheiten.
➡️ Ihr massenhaftes Auftreten kann auf ein Problem in der Wohnung hinweisen (Feuchtigkeit, schlechte Belüftung, Undichtigkeiten).
➡️ Feuchtigkeit ist der Hauptfaktor für ihre Vermehrung.
➡️ Mögliche Schäden sind materieller Natur und geringfügig: Anknabbern von Papier und Karton.
➡️ In den meisten Fällen reichen natürliche Methoden aus, um sie loszuwerden.
➡️ Aggressive chemische Behandlungen sind selten notwendig und können bei unsachgemäßer Anwendung eher schädlich als nützlich sein.
Kurze Vorstellung des Silberfischchens
Das Silberfischchen ist ein kleines Insekt, das in feuchten Wohnungen weit verbreitet ist. Sein Name kommt von seinem länglichen, abgeflachten und silberfarbenen Körper, der mit feinen Schuppen bedeckt ist, die ihm beim Bewegen ein glänzendes Aussehen verleihen.

Merkmale
- Wissenschaftlicher Name: Lepisma saccharina
- Größe: etwa 10 bis 15 mm im Erwachsenenalter
- Flügloses Insekt: es hat keine Flügel
- Farbe: silbergrau mit metallischem Schimmer
- Morphologie: schlanker Körper, zwei lange Fühler vorne und drei Fäden hinten
Ein nachtaktives, unauffälliges und scheues Insekt
Der Silberfischchen ist ein lichtscheues Insekt: Er meidet Licht und ist hauptsächlich nachts unterwegs. Er ist sehr schnell und versteckt sich sofort in Ritzen, Fußleisten oder Ecken, sobald er gestört wird.
Er bevorzugt besonders feuchte, warme und wenig belüftete Umgebungen wie:
- Badezimmer,
- Küchen,
- Keller,
- Waschküchen,
- Unterwaschbecken oder Bereiche in der Nähe von Rohrleitungen.
Im Gegensatz zu anderen Schädlingen wie Bettwanzen sucht er keinen Kontakt zum Menschen und greift niemals freiwillig an.

Sind Silberfische gefährlich für den Menschen?

Stiche von Silberfischen: Mythos oder Realität?
Silberfische stechen und beißen nicht.
- Sie haben weder Stacheln noch giftige Haken oder Stechapparate.
- Sie sind nicht in der Lage, die menschliche Haut zu durchdringen.
- Sie ernähren sich weder von Blut noch von lebendem Gewebe.
Wenn Sie Rötungen, Juckreiz oder Bettwanzen Bisse feststellen, liegt die Ursache woanders (Bettwanzen, Mücken, Flöhe, Milben usw.). Silberfische werden oft zu Unrecht beschuldigt, nur weil sie nachts sichtbar sind.
Übertragen sie Krankheiten?
Es gibt keine bekannten Gesundheitsrisiken. Silberfische übertragen keine Viren, Bakterien oder Parasiten auf den Menschen.
Selbst wenn sie in der Nähe von Lebensmitteln vorbeikommen, stellen sie kein Hygiene- oder Kontaminationsproblem für Lebensmittel dar.


Sind Silberfische gefährlich für Haustiere?
Keine Sorge um Ihre vierbeinigen Freunde, Silberfische stellen keine Gefahr für Haustiere dar.
- Silberfische sind nicht giftig.
- Sie übertragen keine Krankheiten auf Tiere.
- Es besteht keine Gefahr bei versehentlichem Verschlucken.
- Sie stechen nicht und beißen nicht.
- Ein Hund oder eine Katze, die aus Neugierde einen Silberfisch fängt, geht kein Risiko ein.
Achten Sie darauf, keine Insektizide in Gegenwart Ihrer Haustiere zu verwenden.
Wenn Sie Haustiere haben, bevorzugen Sie:
- natürliche Methoden (Reduzierung der Feuchtigkeit, Reinigung, Versiegelung von Rissen),
- mechanische Fallen ohne giftige Substanzen,
- Produkte, die eindeutig mit der Anwesenheit von Tieren kompatibel sind, wobei die Anweisungen genauestens zu befolgen sind.
➡️ Lesen Sie auch: Sind Bettwanzen gefährlich für Tiere?
Silberfische: Welche Schäden können sie in einem Haus anrichten?
Silberfische ernähren sich hauptsächlich von stärke-, zucker- und zellulosehaltigen Stoffen. Bestimmte Alltagsgegenstände können daher mit der Zeit beschädigt werden.
Allerdings ist das kein Grund zur Panik, denn die Schäden beschränken sich auf abgeknabberte Ränder, kleine abgeschürfte Stellen oder unregelmäßige Löcher.
Folgende Gegenstände und Materialien sind anfällig für Silberfischchen:
- Seiten aus Büchern, Zeitschriften, Verwaltungsdokumenten oder Archiven.
- Aufbewahrungskartons, Aufbewahrungsboxen, Aktenordner.
- Abgelöste oder beschädigte Tapeten in feuchten Bereichen.
- Häufige Schäden hinter Sockelleisten, in Ecken oder unter Möbeln.
Im Gegensatz zu Kleidermotten befallen Silberfischchen keine Kleidung. In seltenen Fällen können sie stärkehaltige Textilien befallen.
Ein Warnsignal, das Sie nicht ignorieren sollten
Auch wenn keine Gesundheitsgefahr besteht, ist das Vorhandensein von Silberfischen nicht harmlos. Es ist ein Zeichen dafür, dass Ihre Wohnung:
- übermäßige Feuchtigkeit (Badezimmer, Keller, Waschküche),
- schlechte Belüftung (fehlende Zwangsbelüftung, verstopfte Lüftungsöffnungen),
- Wasserlecks oder anhaltende Kondensation (Rohrleitungen, Fugen, Wände)
Silberfische brauchen Feuchtigkeit, um zu überleben. Wenn sie in großer Zahl auftreten, bedeutet dies, dass die Bedingungen für sie ideal und für die Wohnung potenziell problematisch sind, beispielsweise durch Schimmelbildung und Beschädigungen.

Wie kann man Silberfische gefahrlos beseitigen?

Feuchtigkeit vorrangig reduzieren
Silberfische überleben in einer trockenen Umgebung nicht lange.
- Lüften Sie jeden Raum täglich 10 bis 15 Minuten lang.
- Verwenden Sie in feuchten Räumen (Badezimmer, Keller, Waschküche) einen Luftentfeuchter.
- Reparieren Sie Wasserlecks oder defekte Dichtungen umgehend.
Regelmäßig reinigen
- Saugen Sie Fußleisten, Ritzen, unter Möbeln und in dunklen Ecken.
- Reinigen Sie Böden und Oberflächen mit einem herkömmlichen Haushaltsreiniger.
- Entfernen Sie Staub, Krümel, Kartons und unnötiges Papier.


Kieselgur
Kieselgur in Lebensmittelqualität entzieht Insekten Feuchtigkeit.
- Streuen Sie eine dünne Schicht davon in Ritzen, unter Fußleisten oder hinter Möbeln.
- Verwenden Sie niemals kalzinierte Kieselgur (die beim Einatmen gefährlich ist).
Natürliche Abwehrmittel (Gerüche)
Lavendel (in Form von Säckchen) und Zimtstangen stören Silberfische. Zögern Sie nicht, diese überall in Ihrer Wohnung zu verteilen.
➡️ Weitere Informationen: Unsere Tipps, um Silberfische endgültig loszuwerden.
